Hundeerziehung Ratgeber – Hunde erziehen leicht gemacht

Viele Fehler in der Hundeerziehung entstehen durch fehlerhafte Kommunikation. Aber was ist Kommunikation, und wie lassen sich solche Fehler vermeiden oder berichtigen? Durch die online Hundeerziehung bietet sich Hundebesitzern selbst bei Zeitmangel oder fehlender Hundeschule im Umkreis die ideale Erziehungsmöglichkeit. Module führen Hund und Besitzer von den Basics bis zur Königsdisziplin Umkonditionierung und Kontrolle.

Hund erziehen leicht gemacht

Der Onlinekurs selbst kann nach der eigentlichen Dauer von zwölf Wochen jederzeit wiederholt werden, ohne Extrakosten und ohne zeitliche Einschränkung. So ist es möglich, dass Hundehalter und Vierbeiner bei späteren Problemen jederzeit ihr Training entspannt wiederholen können.

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Hundeerziehung beginnt mit Verständigung

Viele unerwünschte Verhaltensweisen von Hunden sind keine „Frechheiten“, sondern eine missverstandene Reaktion auf menschliches Verhalten. An der Leine ziehen, beim Spaziergang nicht auf Kommando zurückkommen oder ruppiges Verhalten zu anderen Hunden sind nur wenige Beispiele dafür. Ohne Veränderung der eigenen Verhaltensweise wird der geliebte Vierbeiner ebenfalls nichts verändern. Ganz im Gegenteil: Der Spaziergang, das Klingeln an der Haustür und selbst die Fütterung können bei fehlverstandener Kommunikation zu Angstmomenten für den Hund werden.

HundeerziehungDies kann sich aufschaukeln, bis aus der eigentlich wunderbaren Lebensgemeinschaft Hund-Mensch eine tägliche Zitterpartie wird. Dabei sind Hund und Mensch von Natur aus gut dafür geeignet, die Körpersprache des Gegenübers richtig zu verstehen. Der Hund ist hierbei ein Naturtalent. Immerhin bedeutet Verständnis für ihn Sicherheit und somit Entspannung. Der Mensch mit wenig oder fehlender Hundeerfahrung wird zunächst einige Verhaltensweisen „drollig“, andere bedenklich finden.

Dass beides durch ihn ausgelöst oder verstärkt wird, lernt er bei den Basics der Hundeerziehung. Diese Erfahrung ist für viele Hundebesitzer bereits ein wunderbarer Aha-Effekt mit positiver Nebenwirkung auf den zu erziehenden Hund. Plötzlich drückt sich der Besitzer selbst ohne Worte klar aus: Hund wird dadurch seine Aufmerksamkeit mit deutlich positiver Motivation steigern.


Hund erziehen leicht gemacht – 10 Tipps & Tricks

Hunde brauchen lebenslang eine Lernaufgabe im Kontakt mit ihrem Menschen. Schon mit der Anschaffung beginnt der Welpe, sich nach seiner Vorstellung auf die Wünsche des Besitzers einzustellen. Manche solcher Versuche lassen sich geschickt in die Hundeerziehung einbeziehen. Andere Verhaltensweisen müssen abgewöhnt werden, um ein sicheres und freudiges Miteinander über viele gemeinsame „Rudeljahre“ zu gewährleisten.

Tipp Eins: Stubenrein durch positive Lernerlebnisse

Welpen werden direkt nach der Geburt von ihrer Hundemutter sauber geleckt. Schon wenige Tage später schubst diese ihren Nachwuchs für die großen Geschäfte aus der Wurfbox. So lernen Hunde, ihr Zuhause unter keinen Umständen zu beschmutzen. In der häuslichen Umgebung mit Menschen kann diese frühe Lernerfahrung umgesetzt werden. Aber nicht Schimpfen über Unglücke oder gar körperliche Bestrafung, sondern stattdessen

  • regelmäßiges Ausführen,
  • Beobachten der Zeit vor dem „Lösen“ (Kot absetzen) und
  • Loben beim Verrichten am gewünschten Ort

führen am schnellsten zum Ziel. Passiert es anfangs doch in der Wohnung, zeigt schon eine enttäuschte, aber nicht bedrohliche Körpersprache dem Neuzugang, dass er gerade einen Fehler gemacht hat. Akustische Betonung ist nicht nötig und für die angestrebten, positiven Lernergebnisse eher hinderlich.

Tipp Zwei: Gassigang als Teil sozialer Strukturen

Hunde lieben Routine. Ist das Thema Stubenreinheit erfolgreich erarbeitet, dann gehören Gassigänge zum sozialen Umgang dazu. Einerseits kann der Hund dabei seinen Menschen und dessen Körpersprache in entspannter Umgebung beobachten und dadurch besser kennenlernen. Zweitens sind Begegnungen mit anderen Hunden beinahe überall unvermeidlich. Dies stärkt die Sozialisierung im Umgang mit Artgenossen.

Drittens bedeutet der regelmäßige Gassigang für den Hund ein Stück Sicherheit. Weil dies für das Wohlbefinden der Vierbeiner überlebenswichtig ist, sollten die Gänge möglichst zu gleichen Zeiten erfolgen. Die ausführende Person darf wechseln – der menschliche „Rudelführer“ sollte aber häufiger als andere Familienmitglieder dabei sein.

Tipp Drei: Hundeführung souverän statt dominant

Das Wort Dominanz wird von unerfahrenen Menschen sehr häufig mit den Merkmalen der Souveränität verwechselt. Dominantes Verhalten ängstigt den Hund und zeigt den Menschen – egal, wie laut oder streng er ist – als unberechenbar und somit bedrohlich. Bedrohliche Zustände möchten Hunde ändern, also werden sie unter solcher Führung Rangkämpfe anstreben. Souveränität dagegen bedeutet, dass der Mensch sehr bewusst mit seiner Körpersprache arbeitet.

Die besten Mensch-Hund-Kombinationen kommen beim Ausführen von Kommandos einzig mit Flüstern, Handzeichen und Bewegungsabläufen aus. Souveränität ist ebenso für Lob, Fütter- und Beschäftigungszeiten sowie beim Hundetraining nötig. Ein Hund unter solcher Führung lernt gut, zeigt sich gelassen und wird charakterabhängig eher im Jugendalter, aber nicht spontan, zum Austesten der Rangordnung neigen.

Tipp Vier: Klare Regeln für den Platz in jedem Wohnbereich zur Hundeerziehung nutzen

Erzieherisch vorteilhaft sind Hundebetten in jedem Wohnbereich, am besten gemischt in Höhlenform und mit offenen Liegebereichen. Wo auch immer der Hund langfristig sein darf, das lernt er so früh wie möglich durch konsequentes Verbot aller Familienmitglieder. Ausnahmen darf es dabei nicht geben. Sonst lernt der Hund, dass Regeln veränderlich sind und wird versuchen, wieder zuverlässige Routine zu bekommen. Schlimmstenfalls führt dies zu Rangkämpfen direkt auf dem Sofa oder im Bett. Eine Umkonditionierung gelingt dann schwerer als die klare Zuordnung von Anfang an.

Tipp Fünf: Stimmliche und körperliche Aussprache zur Hundeerziehung präzise nutzen

Mit Sprechbefehlen sollte ein Hundebesitzer sparsam und präzise umgehen. Vor allem beim Gassigang nimmt der Hund jedes Detail einer Unterhaltung als mögliche Aufforderung oder als nachahmenswert wahr. Beispielsweise nützt ein Kommando gegen das Anbellen fremder Hunde oder Menschen gar nichts, wenn es aus einem wiederholten Redeschwall besteht. Vielmehr bellt der Hund wahrscheinlich stärker weiter, weil er mit seinem Besitzer miteifert.

Besser sind in diesem und anderen Fällen körperliche Anzeichen wie ein Wegdrehen, bewusst gezeigte Gelassenheit und ähnliches geeignet. Der Hund lernt, dass die vermeintliche Aufregung sein Verhalten nicht wert ist oder sein Verhalten gar die Missbilligung des Besitzers findet. Er passt sich charakterabhängig dieser Anzeige an. Zusätzlich überträgt sich die körperliche Gelassenheit auf sein eigenes Empfinden.

Tipp Sechs: Lernen durch Frustration – durchaus ein positives Erlebnis beim Hundetraining

Frustration klingt zunächst negativ, ist aber in der Hundeerziehung eine bewährte Reaktion auf unerwünschtes Verhalten. Der Hund bekommt ein Kommando. Befolgt er es, zeigt sich der Besitzer begeistert und belohnt diesen Lernerfolg. Befolgt er es nicht, wird das Kommando ohne vorheriges Schimpfen wiederholt. Tadel durch „Nein“ ist erlaubt, aber weniger zweckmäßig als ein „Fein“ beim Erfolg. Aus Lust auf Belohnung wird der Hund aus dem vorherigen Frust durch Misserfolg deutlich schneller lernen als bei anderen Maßnahmen.

Tipp Sieben: Regeln für das Zusammenleben nicht verändern – Wichtig für die Hundeerziehung

Neben der regelmäßigen Versorgung braucht ein Hund für jedes Detail des Zusammenlebens von Anfang an klare Regeln. Es muss also vor der Anschaffung des Hundes in der gesamten Familie abgesprochen werden, was erlaubt sein soll und was besser verboten wird. Vor allem bei Verboten gibt es allerdings im Laufe des Hundelebens oft Veränderungen, beispielsweise futterbezogen. Solche Veränderungen werden dem Hund vielleicht momentan gefallen, verändern aber auch sein Verhalten so, dass er beginnt, weitere Regeln auf deren Gültigkeit zu testen. Solche Zeiten bedeuten Stress für Hund und Mensch. Deshalb ist von Ausnahmen dringend abzuraten.

Tipp Acht: Erziehungsmethode auch auf die Rassemerkmale abstimmen

Rassebedingt gelten Dackel oder Mops durchaus als Sturköpfe, während Golden Retriever oder Beagle als sanftmütig und lernfreudig gelten. Aber nicht nur die Rasse bestimmt den Charakter, sondern auch bisherige Erfahrungen des Hundes vor dem Eintritt in die Familie und solche Erfahrungen innerhalb der Familie. Ein Trick, um selbst Sturköpfe zu folgsamen Gefährten zu machen, ist das Ausnutzen seiner Vorlieben.

Der Jagdinstinkt des Dackels wendet sich wegen des leichteren Erfolgs mit Übung bestimmt bald der Jagdrolle zu (lange Beißwurst, füllbar mit Leckereien und wunderbar als Apportierspielzeug einsetzbar). Wer seinem Hund die gleiche Aufmerksamkeit schenkt, die er auch von ihm bekommt, macht aus ihm im Onlinekurs oder auf dem Hundeplatz mit Geduld und Konsequenz ganz sicher einen Vorzeigegefährten auf vier zuverlässigen Pfoten.

Tipp Neun: Einsame Zeiten so kurz wie möglich halten

Allein bleiben ist ein wichtiges Thema in der Hundeerziehung. Aber für das Alleinbleiben sind Hunde selbst dann nicht geschaffen, wenn sie es antrainiert haben. Vor der Anschaffung eines Hundes empfiehlt sich daher die Auswahl einer Ersatzperson, die in einsamen Zeiten da ist. Denn selbst solche Hunde, die nichts zerstören, den Wohnbereich stubenrein halten und nicht jaulen, leiden dauerhaft unter Einsamkeit.

Verhaltensstörungen bis hin zu echten Depressionen oder Aggressionen können die Folge sein. Lässt es sich vorübergehend gar nicht lösen, hilft dem Hund schon ein vertrauter Geruch, beispielsweise die Jacke vom letzten Gassigang, um weniger unter dem Alleinbleiben zu leiden.

Tipp Zehn: Natürliche Vorlieben für neue Lernaufgaben nutzen

Das Wesen gesunder Hunde besteht aus Liebe, Neugier und Angst. Vor allem bei Vorlieben lassen sich im Laufe eines Hundelebens immer wieder regelrecht euphorische Reaktionen auf Neuentdeckungen beobachten. Diese Fähigkeit zur Euphorie lässt sich für spielerisches Lernen optimal ausnutzen. Denn ein begeisterter Hund lernt genauso wie ein motivierter Mensch leichter, schnell und nachhaltig. Im Wesentlichen also: Stressfreie Hundeerziehung.


Online Hundeerziehung oder klassisch trainieren?

Die klassische Chance, frühzeitig in gute Kommunikation mit dem Hund zu kommen, ist eine Hundeschule. Hier interagieren Hundetrainer, Hund und Besitzer entweder „unter acht Pfoten“ oder im Kreis einer Welpengruppe miteinander. Allerdings müssen dafür:

  • regelmäßig Zeit eingeplant werden,
  • oft ein Anfahrtsweg in Kauf genommen und
  • auf jeden Fall ein monatlich fälliges Schulgeld für die Ausbildung bezahlt werden

Hund erziehenAuch sind gute Hundeschulen in manchen Regionen Mangelware. Wenn dort beim Kennenlernen zwischen Mensch und Trainer oder zwischen Trainer und Hund die Chemie nicht stimmt, fällt diese Möglichkeit ohnehin aus. Aber ohne richtige Hundeerziehung bleibt das Miteinander für Vier- und Zweibeiner schlimmstenfalls eine lebenslange, riskante Anstrengung. Deshalb ergänzen Onlineangebote sinnvoll, was lokal möglicherweise noch fehlt.

Solange die Besitzer noch nach einem Trainingsplatz oder einer Hundeschule suchen, können sie schon mit Lektionen und Videoerklärungen einige Verhaltensweisen ihres Hundes erkennen und sehr wahrscheinlich positiv beeinflussen. Beide Varianten der Hundeausbildung haben aber neben den Vorteilen auch Schattenseiten. Diese sollten vor der Entscheidung für die eine oder andere Trainingsmethode individuell beleuchtet werden.


Hundeerziehung: Onlinekurs Vor- und Nachteile

Zeitlich flexibel können hierbei einzelne Lektionen angesehen und mit dem eigenen Hund nachgeübt werden. Aber es fehlen dabei mögliche Unterstützungen, was die ansonsten günstige Trainingsmöglichkeit etwas einschränkt:

Pro Online-Hundeerziehung:

  • Buchung und Verwendung von Öffnungszeiten unabhängig
  • In einzelnen Übungseinheiten fachlich gut erklärt
  • In der Kombination aus Text und Bild besonders anschaulich
  • Preislich überwiegend günstiger als ein klassischer Kurs in der Hundeschule
  • Projektabhängig Lektionen zur Hundeerziehung auch nach Kursende abrufbar
  • Nach Bedarf Einzellektionen in der Praxis in jedem Hundealter anwendbar

Kontra Hundeerziehung Onlinekurs:

  • An jedem Übungsort abspielfähiges Endgerät mit Internetzugang nötig
  • Aufgrund der Übung ohne Trainer eventuell viele Wiederholung einzelner Lektionen nötig
  • Disziplin zum regelmäßigen Trainieren deutlich stärker nötig als bei festen Terminen auf dem Hundeplatz

Hund erziehen: Trainingsplatz Vor – und Nachteile

Die klassische Ausbildung von Hunden findet auf einem Übungsplatz statt. Einzeltraining oder Gruppentraining werden dabei nach Alter, Erziehungsproblem und individuellen Vorlieben der Besitzer variiert. Doch hier ist ein Kurs nach Ablauf der vereinbarten Stunden zu Ende – zur Wiederholung muss neu gebucht und bezahlt werden:

Pro Hundeerziehung auf dem Trainingsplatz:

  • Persönliche Interaktion zwischen Trainer, Hund und Hundebesitzer
  • Lektionen werden in der Praxis erklärt und unmittelbar nachgearbeitet
  • Bei Gruppentraining Vorzug der besseren Sozialisierung von Einzelhunden
  • Bei Einzeltraining sehr intensive, körpersprachliche Verständigung möglich (beim Onlinekurs von der Aufmerksamkeit des Besitzers abhängig)

Kontra Hundeerziehung auf dem Trainingsplatz:

  • Lektionen nicht wiederholbar, außer als „Hausaufgabe“ zur Hundeerziehung
  • Nach Kursende verbleibende Verhaltensmängel nur durch Wiederholung aus dem Gedächtnis oder durch Neubuchung des Kurses zu beheben

Hundeerziehung Onlinekurs und direktes Training optimal verbinden!

Hundeerziehung ohne StressDer direkte Kontakt bedeutet für die Ausbildung jedes Hundes ein starkes Stück Sicherheit. Denn Seite an Seite mit seinem Besitzer „liest“ der Hund dessen Körpersprache und kann sofort darauf reagieren. Ein guter Hundetrainer wird stets darauf bestehen, dass Hund und Mensch das Training gemeinsam absolvieren. Allerdings sind die Charaktere vor allem junger Hunde stark unterschiedlich.

Während die einen schnelle Lernfortschritte aufgrund maximaler Aufmerksamkeit machen, sind andere anfangs viel zu neugierig und „überlesen“ durch Ablenkung möglicherweise Ansprachen und Kommandos. Für diesen Hundetyp eignet sich ein Onlinekurs prima. Der Besitzer kann dadurch nach Übungsstunden auf dem Hundeplatz in aller Ruhe und privatem Miteinander kleine Fehler nachträglich abarbeiten. Möglich ist auch diese folgende Situation: Der Hundetrainer setzt aufgrund seiner eigenen Erziehungserfahrung Grundwissen beim Hundebesitzer voraus.

Aber für Menschen gilt das Gleiche wie für Hunde. Sie sind charakterlich unterschiedlich. Unsichere Personen werden trotz Hundeerfahrung generell mit der Hundeerziehung mehr Mühe haben. Denn sie reagieren auf die Körpersprache ihres Hundes sensibel und nachgiebig. Der Hund bleibt unsicher, weil sich die „Menschenstimmungen“ zu häufig verändern. Das Hundetraining auf dem Platz könnte dadurch im privaten Nachgang Rückschritte zeigen.

Wiederum lässt sich dies durch das Ansehen, Lesen und Nacharbeiten eines Onlinekurses korrigieren. Der Mensch lernt entspannt und zeitlich unabhängig nicht nur seinen Hund, sondern auch sich selbst besser kennen.


Hundeerziehung – Module ohne persönlich anwesenden Hundetrainer

Hunde lernen lebenslang, weil sie neugierige Wesen mit dem Wunsch sind, im Rudel (also an der Seite ihres Besitzers) sicher zu sein. Ihre ganze Aufmerksamkeit gilt daher lebenslang und jederzeit ihrem Besitzer – und der momentan vorhandenen Umgebung. Verfügt der Besitzer über Hundeerfahrung, bestenfalls schon mit Erfolgen bei der Hundeerziehung, dann gelingen Onlinemodule durchaus auch ohne persönliche Anwesenheit eines Hundetrainers.

Disziplin und Aufmerksamkeit sind für den Erfolg wichtige Voraussetzungen. Denn der Hund korrigiert nur solche erlernten Verhaltensweisen, die sein Besitzer immer wieder von ihm abfordert. Auch kann ein solcher Videokurs mit Textanleitungen nach Ablauf der eigentlichen Module beliebig oft wiederholt werden. Hundeerziehung in Modulen hat noch einen weiteren Vorteil, wenn die persönliche Arbeit mit einem Hundetrainer nicht möglich ist.

Möglicherweise sind Hund und Besitzer schon ein fast perfektes Team. Dann brauchen nur diejenigen Verhaltenstrainings durchgeführt zu werden, die für ein bestimmtes Verhalten noch nicht gelingen. Beispielsweise lässt sich mit dem Modul vergleichbaren Inhalts sowie Geduld und Disziplin der Jagdtrieb eines Hundes allmählich besser kontrollieren. Oder die Laufsicherheit ohne Leine wird intensiver geübt.

Alle anderen, bereits gut konditionierten Modulübungen können nach Belieben spielerisch in solche speziellen Trainingseinheiten integriert werden. Denn Hunde wiederholen solche Erziehungskomponenten mit großer Motivation, für die sie schon einmal gelobt worden sind. So gelingt die Hundeerziehung ohne Stress.


Hundeerziehung – Test und Wiederholung auf dem Hundeplatz

Hunde erziehenDer persönliche Kontakt auf den Hundeplatz ist bei allen Vorzügen des Internets die intensivste Möglichkeit der Hundeerziehung. Jedoch sollte hier vor der Buchung von Stunden die Möglichkeit bestehen, den Trainingsmethoden zuzusehen. Der erzieherische Einsatz von Teletac (elektronisches Halsband), Stachelhalsbändern oder anderen körperlichen Bestrafungen ist leider in manchen Hundeschulen noch üblich, obwohl teilweise in Deutschland und Teilen Europas verboten.

Wer vor der Buchung solche Dinge in der Trainingspraxis sieht, geht am besten gleich wieder. Angenehm und nach hundepsychologischen Gesichtspunkten lernfördernd ist das Gruppentraining auf dem Hundeplatz. Das gemeinsame Erarbeiten der vorteilhaften Verhaltensweisen bedeutet auch für die begleitenden Besitzer gemeinsame Freude – und Hunde spüren Freude als eines ihrer Grundgefühle. Nicht nur zur Erstausbildung, sondern auch zur Pflege sozialen Hundeaustauschs und zur Festigung erlernter Verhaltensweisen bietet sich ein geeigneter Hundeplatz mit persönlich anwesendem Hundetrainer an.

Auch solche Trainingseinheiten, die schon vorher mit Modul oder auf dem Platz erarbeitet wurden, lassen sich hier gut festigen. Falls weder ein geeigneter Hundetrainer noch ein Hundeplatz oder Hundegruppen in der Nähe verfügbar sind, helfen möglicherweise Freunde und Familie beim gemeinsamen Üben aus. Oft genügt die bloße Anwesenheit mehrerer bekannter Personen, um den Hund besser zum Lernen zu motivieren. Eine Anfrage im Internet für solche Lernbegleitung kann ebenfalls die künftigen individuellen Trainingseinheiten zu einem freudigen Zusammentreffen gestalten.


Hund erziehen – Umkreis in das Training einbeziehen

Die beste Methode zur Hundeerziehung erzieht die Menschen gleich mit. Moderne Lehrverfahren empfehlen tatsächlich die Begleitung eines Hundes nicht nur durch den direkten Besitzer, sondern zusammen mit allen Personen, die im Wohnbereich leben oder häufig und regelmäßig Umgang mit der Familie pflegen. Der Vorteil dieses zugegeben aufwändigen Lernprozesses ist mehr Sicherheit für den Hund und eine sehr intensive Rudelbeziehung auf lange Sicht.

Die mitlernenden Menschen erfahren ihre eigene Körpersprache, die nonverbale Kommunikation und mögliche Wege zur nötigen Gelassenheit, weil sie die Auswirkung jeder Geste, Bewegung und Ansprache direkt miterleben. Der Hund erfährt seinen Rang im Menschenrudel und das Lob aller Mitlernenden. Davon will er mehr, und dementsprechend motiviert macht er beim Training mit. Gerade durch die Möglichkeit eines Onlinekurses lässt sich diese besondere Lernarbeit sehr gut zeitlich organisieren.

Es müssen nicht alle „Rudelmitglieder“ gleichzeitig mitkommen. Vielmehr kommen einmal diese Tante, dann wieder jener Bruder und morgen vielleicht die Cousine mit. Wenigstens einmal während der Module, am besten ziemlich gegen Ende eines Onlinekurses, ist der ganze Rudelkreis für mindestens eine Trainingseinheit empfehlenswert.So gelingt die Hundeerziehung am Einfachsten.


Fazit zum Thema Hundeerziehung

Jeder erfahrene Hundetrainer kann seine Lern- und Erziehungsangebote auf dem Hundeplatz ebenso kompetent wie im Onlinekurs vermitteln. Die Entscheidung für die eine oder andere Form der Hundeerziehung hängt von zeitlichen, finanziellen und charakterlichen Umständen ab. Viele Hundebesitzer weichen wegen Mangel an örtlichen Hundeschulen zu den Modulen im Onlinekurs aus. Hier können sie für und mit ihrem Vierbeiner einzelne Module als Kurs selbst erarbeiten oder bei Bedarf spezielle Erziehungsaspekte einzeln wiederholen.

Weiterführende Informationen